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Andreas M. Kohn
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09130 Chemnitz

10 wichtige Punkte

Sofern Sie unverschuldet mit Ihrem Fahrzeug in einen Verkehrsunfall verwi­ckelt wurden, sollten Sie im eigenen Interesse ungedingt folgende Punkte beachten:

1. Kfz-Sachverständiger des Vertrauens

Dem Geschädigten steht es grundsätzlich frei, einen Sachverständigen seiner Wahl zur Beweissicherung und Feststellung von Schadenumfang und Schadenhöhe zu beauftragen. Das gilt selbst dann, wenn die Versicherung ohne Zustimmung des Geschädigten bereits einen Sachverständigen beauftragt hat oder schickt. Die Kosten für das Sachverständigengutachten sind erstattungspflichtig. Sofern jedoch nur ein so genannter Bagatellschaden vorliegt (Schadenhöhe liegt nicht höher als 500,00 Euro) dürfte als Schadensnachweis zumeist der Kostenvoranschlag einer Fach­werkstatt ausreichen.

2. Unabhängige Beweissicherung / Mietwagen / Nutzungsausfall

Die vollständige Beweissicherung über Schadenumfang und Schadenhöhe gewähr­leistet, dass dem Geschädigten die ihm zustehenden Schadenersatzansprüche in vollem Umfange erstattet werden. Die Beweissicherung über die Schadenhöhe ge­währleistet auch, dass der Unfallschaden vollständig erkannt und ggf. beseitigt wer­den kann. Die Beweissicherung über Schaden und Umfang wird in vielen Fällen auch dann benötigt, wenn es später Streit über den Schadenhergang oder Ärger über die Reparaturdurchführung gibt.

Mit Hilfe des Gutachtens kann die unfallbedingte Ausfallzeit des Fahrzeuges fest­gestellt werden, so dass Ersatzansprüche bezüglich Mietwagen oder Nutzungsaus­fallentschädigung besser belegt werden können.